Europäischer Kunstwettbewerb 2021

Die Covid-19-Pandemie führte uns auch 2021 eindrücklich vor Augen, wie wichtig die Digitalisierung für unser Zusammenleben in Europa ist. Videokonferenzen, Clouds, Chats und Lernplattformen machten es möglich, dass wir trotz Abstandsgebot gemeinsam lernen und arbeiten konnten und auch Oma und Opa nicht aus den Augen verloren. So wurde ausgerechnet die Krise zum Motor, der die Umsetzung der ambitionierten politischen Digitalisierungsziele der EU antrieb.

Der 68. Europäische Wettbewerb beleuchtete die Perspektive von Kindern und Jugendlichen auf die Digitalisierung: „Digital EU – and YOU?“ Wie hat sich die Lebenswelt der Kinder durch die Digitalisierung verändert und kann ein Roboter einen menschlichen Freund ersetzen? Welche kreativen Ausdrucksformen sind erst durchs Internet möglich geworden? Wie haben soziale Medien unsere Kommunikation verändert? Und welche Auswirkung hat die Digitalisierung auf unsere Umwelt? Leonie Friedrichs aus der 5b bearbeitete in ihrer Zeichnung eine Szene aus dem Märchen „Des Kaisers neue Kleider“, denn Fake News gibt es nicht erst seit dem Internet und Handys, vielmehr begleiten sie uns seit jeher.

Sophia Skobeev aus der 5c wählte ein Buchstabenpuzzle als Grundlage für ihre Zeichnung mit Buchstaben verschiedener, auch historischer Schriften Europas: jedes einzelne und individuelle Puzzleteil ist ein fester Bestandteil eines großen Ganzen.
Neben dem „echten“ Leben sind wir zunehmend Teil der virtuellen Welt. Youtube, TikTok, Instagram und Co ersetzen das reale Erleben. Martje Schnoor, 10c, hat sich kreativ mit der Digital Life Balance auseinandergesetzt und für ihre Darstellung ebenfalls einen Landespreis erhalten.Das Internet bietet viele Möglichkeiten – auch die, sich hinter einem anonymen Profil zu verstecken und gegen andere zu hetzen. Was setzt du Hate Speech entgegen? Dieser Fragestellung stellte sich Leo Reuschling, 10b, und gewann einen Bundespreis für die Aufgabe „Netiquette im Netz“

Friederike Thomsen und ShuYi Wu aus dem 11. Jahrgang überzeugten mit ihrer Vision zum Thema „Smart City – Smart Village“. Das Thema bezieht sich darauf, wie neue Formen der Mobilität, des Wohnens und der Kommunikation unseren Lebensraum rasant verändern. Natur und menschliche Gestaltung gehen Verbindungen ein. Digitalisierung und Nachhaltigkeit verändern den europäischen Lebensstil.Bei einer kleinen Veranstaltung in der Schule wurden den Preisträgerinnen vom Schulleiter Herrn Lein und den Kunstlehrerinnen Julia Reuschling und Anne Hanno-Nagel ihre Urkunden und Preise verliehen.

Die Preisverleihung für den Bundeswettbewerb fand im Herbst in Kiel statt, Leo Reuschling nahm dort einen Bundespreis entgegen.
Allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzliche Glückwünsche.

67. Europäischer Wettbewerb 2020 .. Eunited - Europa verbindet!

Der 67. Europäische Wettbewerb rief dazu auf, sich auf das zu besinnen, was uns in Europa verbindet: Frieden auf dem europäischen Kontinent, Wertschätzung für Vielfalt, die Zukunft unseres Planeten und Stärkung der europäischen Werte. Die dazu entwickelten Themen wurden im Sommer 2019 veröffentlicht und an alle Schulen übermittelt. Es nahmen bundesweit 1177 Schulen am Wettbewerb teil.
Kurz vor dem Covid-19 Lockdown im März 2020 fand die Ehrung der Schülerinnen und Schüler unserer Schule statt, die in diesem Jahr einen Landespreis gewannen. Als Landespreise ausgelobt wurden Buchgutscheine und Zeichenmaterialien. Außerdem erhielten alle Gewinnerinnen und Gewinner eine Urkunde.
Jelle Bartels und Jana Reh, Jg.6, sowie Linja Rescher, Jg.7, erhielten einen Landespreis für ihre Arbeiten zum Thema „Ein Tag ohne Handy“. Jelle und Jana erarbeiteten gemeinsam ein digitales Plakat mit prägnantem Text- und Bildteil. Ihre Arbeit entstand im Rahmen des digitalen Einführungsunterrichts, der an unserer Schule in Klassenstufe 6 durchgeführt wird.
Linja nahm das dritte Mal in Folge einen Landespreis beim Europäischen Wettbewerb entgegen. Ihre Zeichnung „Ein Tag ohne Handy“, formal als „Puzzleteil“ gestaltet, appelliert an den Betrachter, die Natur zu beobachten, zu erforschen, sich mit ihr auseinander zu setzen und sie zu schützen.
Für seine „Visionen für Europa“ erhielt Bojan Vucetic aus dem 10.Jg. einen Landespreis. In seiner Zeichnung setzte er sich mit Werten wie Freiheit, Demokratie und Menschenrechten auseinander und fand zu einer ausdrucksstarken Bildaussage.
Greta Wittmaack, ebenfalls 10.Jg., erarbeitete ein Plakat zum Thema „Give peace a chance“ und gewann damit einen Landespreis. Inhaltlich ging es darum, Aufgaben, vor denen wir Europäerinnen und Europäer stehen, damit die 75 jährige Friedensperiode in Europa fortdauert, zu formulieren. Formal und farblich sollte der Bezug zu „Bauhaus“-Plakaten der 1920er Jahre hergestellt werden.
 Julia Keller entschied sich für das Thema „Körperkult(ur)“. Die Inszenierung des Körpers hat in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewonnen - der alltägliche Schönheitskult mit Waschbrettbauch, Tätowierungen und Schönheitschirurgie, allgegenwärtig im Netz, inspirierte sie zu einer zeichnerischen Collage, für die sie einen Landespreis erhielt.
Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgerinnen und Preisträgern!
Für die Fachschaft Kunst: Anne Hanno-Nagel

Erfolg bei "Jugend forscht"

Beim Regionalwettbewerb 'Jugend Forscht', der wie in den Vorjahren auf dem Gelände der Firma Vishay in Heide ausgetragen wurde, konnten Schülerinnen und Schüler unserer Schule nicht nur als einzige Dithmarscher Schule zwei Wettbewerbsbeiträge präsentieren, sondern Ants Are Alamaa konnte sich mit seinem digitalen Vektorprogramm 'interVECTive' zusammen mit seinen Mitstreiterinnen Miriam Queitsch und Cyntia Kruse mit einem ersten Preis sogar für das Landesfinale qualifizieren. Zum ersten Mal teilgenommen hat Greta Wittmaack, die mit der Unterstützung von Herrn Saure und Frau Trede im Rahmen des Schülerforschungszentrums nach zweijähriger Forschungsarbeit ihr Projekt 'Plastik auf Basis natürlicher Polymere' präsentierte und einen dritten Preis zugesprochen bekam. Insgeamt ein schöner Erfolg der jungen Forscherinnen und Forscher!