Französisch

Es gibt viele gute Gründe, zusätzlich zum Englischen (erste Fremdsprache) und Lateinischen (zweite Fremdsprache) das Fach Französisch als dritte Fremdsprache zu wählen:

Sprachliche Gründe:
Beim Fach Französisch steht (ähnlich wie beim Fach Englisch) das Erlernen einer modernen Fremdsprache im Vordergrund. Es kommt dabei auf die gleichmäßige Entwicklung der vier sprachlichen Grundfertigkeiten Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben an. Die Beschäftigung mit der Grammatik dient somit nicht dem passiven Erkennen sprachlicher Strukturen und der Übersetzung in die Muttersprache, sondern dem übergeordneten Ziel der aktiven Beherrschung und damit der vollen Kommunikationsfähigkeit.
Um diese Fähigkeit bereits frühzeitig aufzubauen ist das Lehrwerk hinsichtlich seiner Inhalte auf die kommunikativen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet. Sie lernen somit von Anfang an, authentische Alltagssituationen sprachlich zu meistern.
Durch die Beschäftigung mit einer lebenden Sprache, welche nicht, wie das Englische, zu den germanischen Sprachen gehört, entwickelt der Lernende die Voraussetzung, sich erfolgreich andersartige Sprachsysteme aktiv anzueignen (z.B. Russisch, Japanisch, Chinesisch, Arabisch).
Weiterhin ist Französisch eine romanische Sprache, welche ähnlich wie das Italienische, das Spanische, das Portugiesische und das Rumänische aus dem gesprochenen Latein der späten Römerzeit entstanden ist. Daraus ergibt sich, dass eine solide Grundlage im Französischen einen wesentlichen Vorteil beim Erlernen dieser Sprachen darstellt. Ganz besonders trifft dies auf die anderen westromanischen Sprachen Spanisch, Katalanisch und Portugiesisch zu.

Außersprachliche Gründe:
Französisch ist eine Weltsprache, die in den verschiedensten Bereichen in Wirtschaft, Politik und Kultur auf vier Kontinenten eine tragende Rolle spielt. Sie wird nicht nur in Frankreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz, sondern auch in mehr als 20 afrikanischen Staaten von Marokko bis Burundi und Madagaskar gesprochen. Weiterhin ist sie auf diversen Inseln des Indischen Ozeans sowie in Laos, Vietnam, Kambodscha und in der polynesischen und melanesischen Inselwelt weit verbreitet. Auf dem amerikanischen Kontinent finden wir sie in den wirtschaftlich tonangebenden Provinzen Kanadas (Ontario und Québec) sowie in der Karibik. Sogar in den US Bundesstaaten Maine, Vermont und Louisiana ist sie mit zahlreichen muttersprachlichen Sprechern vertreten. Es gibt dort ganze Dörfer und Kleinstädte, in denen im alltäglichen Umgang ausschließlich Französisch gesprochen wird.
Aus der internationalen Position des Französischen als Weltsprache ergeben sich notwendigerweise Konsequenzen für seine Bedeutung als wichtige Zusatzqualifikation für die unterschiedlichsten beruflichen Felder.
So ist Französisch Pflichtsprache im diplomatischen Dienst der Bundesrepublik Deutschland und spielt eine tragende Rolle in der Europäischen Union.
Weiterhin ist Frankreich nach wie vor unser wichtigster Handelspartner, so dass Französisch in einer modernen, vernetzten Welt neben Englisch in vielen Berufen

Latein

Latein als elementares Instrument zum Verständnis heutiger Sprache

  • Verständnis von Fremdwörtern im Alltag
  • Gesellschaft: Demonstration demonstrare (zeigen); sozial socius (der Kamerad)
  • Politik: Präsident praesidere (leiten); Minister minister (der Diener)
  • Verständnis von Fachsprache der Wissenschaften
    • Recht: Jurist ius (das Recht); legal lex (das Gesetz)
    • Mathematik: Addition addere (hinzufügen); Multiplikation multiplicare (vervielfältigen)
    • Medizin: Fraktur frangere (zerbrechen); Kur cura (die Pflege)
    • Technik: Computer computare (ausrechnen); Video videre (sehen)
Vermittlung antiker Kultur als Grundlage des heutigen Europa
  • Mythologie z.B.: Götter der Griechen und Römer (Iuppiter/Zeus, Aphrodite/Venus)
  • Trojanischer Krieg; Europa und Zeus;
  • Philosophie z.B. Sokrates/Platon/Aristoteles; Stoa und Epikureismus
  • Geschichte z.B. Epochen der griechischen und römischen Geschichte; Punische Kriege, Hannibal; Christianisierung Europas; Romanisierung Europas; Delphi; Olympia
  • Archithektur z.B. Tempel; Aquädukte; Thermen; Theater
  • Literatur z.B. Cäsar; Ovid; Cicero; Vergil (und Homer)
  • Latein ist Mutter der romanischen Sprachen Italienisch – Spanisch – Französisch – Portugiesisch - Rumänisch
 
Training der deutschen Sprache durch Latein
  • Übersetzung vom Latein zum Deutschen; deutsche Grammatik und deutscher Ausdruck; Latein ist eine gute Wahl für Legastheniker.
  • Schulung der methodischen Gründlichkeit
  • Latein ist modern

Methoden
  • Einführung von Mindmaps am Gymnasium Marne durch eine Lateinfortbildung
  • Computerprojekte (Vokabeln, Grammatik, Programmierung von Webseiten)
Medien
  • Arbeit mit interaktiven Tafeln
  • Verwendung von "Online-Lehrbüchern"
  • Exkursionen
  • Xanten und Kalkriese März 2016
Latein wird gefordert
  • Lateinkenntnisse werden in drei Abstufungen bescheinigt.
  • Für eine Reihe von Studiengängen

Astronomie

Haben Sie in den Nachrichten von den Gravitationswellen gehört? In unserem Astronomieunterricht werden solche aktuellen Sensationen den Schülern sofort erklärt. Neben historischen Aspekten ermöglicht die Astronomie, Naturwissenschaften in einem neuen Kontext fächerübergreifend zu betrachten und auch die neueste Forschung zu verfolgen.
Warum ist die Astronomie am Gymnasium Marne Europaschule etwas Besonderes?
  • Am Marner Gymnasium ist die Astronomie eine gewachsene Tradition. Anfangs als Wahlthema in der Oberstufe wurde Astronomie durch das Interesse der Schüler als festes Unterrichtsfach etabliert.
  • Wir sind als eine von nur drei Schulen aus Schleswig-Holstein Partnerschule im bundesweiten Netzwerk Haus der Astronomie HdA.
  • Wir sind offizielle Partnerschule des NASA/DSI Stratosphärenobservatoriums SOFIA.
  • Wir haben eine Ausstattung von sieben 20-Zentimeter-Teleskopen und vier Sonnenteleskopen.
Welche Inhalte vermitteln wir?
Obwohl die Orientierung am Sternenhimmel natürlich zu den Inhalten gehört, beinhaltet die Astronomie nicht bloß „Sternegucken“. Es werden physikalische Themen wie Teleskoptheorie, Atomphysik und Gravitation sowie Themen aus anderen Naturwissenschaften wie Geologie (Aufbau von Planeten, Plattentektonik), Biologie (Kann es auf anderen Planeten Leben geben?) und Chemie (Moleküle im Weltraum) behandelt. Die historischen Zusammenhänge werden erfahrbar beim Thema „Weltbilder im Wandel“. Abschließend wagen wir noch einen Blick nach Hollywood: Wir entdecken das physikalisch Machbare in Science-Fiction-Filmen.

  • Im Astronomieunterricht werden die Schülerinnen und Schüler mit der Verwendung des Computers nicht nur zur Erstellung von Präsentationen oder zu Recherchen, sondern z.B. auch zur Bildbearbeitung vertraut gemacht.
  • Je nach Wetter werden eigene Beobachtungen am Nachthimmel mit den Schulteleskopen durchgeführt.
Wird Astronomie wieder aufgegriffen?
  • Im Folgeunterricht können die erlernten Methoden in den Naturwissenschaften weiter verwendet werden.
  • In der Oberstufe werden Inhalte weiter vertieft.
  • Für das Abitur können zu astronomischen Inhalten besondere Lernleistungen angefertigt und eingebracht werden.

Musik aktiv

Das aktive Musikzieren in der Gruppe hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Persönlichkeit von Menschen, besonders von Kindern und Jugendlichen. Daneben lassen sich oft auch positive Einflüsse auf das Lern- und Sozialverhalten feststellen, denn das gemeinsame Erarbeiten eines gemeinsamen Ziels/Musikstücks fördert die Konzentrationsfähigkeit, die Disziplin, aber auch das „Aufeinandereingehen“.
 
Voraussetzungen
Die wichtigste Voraussetzung ist ein großes Interesse und Spaß an der Musik. Darüber hinaus sollte eine Bereitschaft vorhanden sein, neue Dinge/Instrumente auszuprobieren. Vorhandene Kenntnisse an einem Instrument/im Chor sind gut, aber kein Muss.
 
Inhalte
Kern des Angebots ist das aktive Musizieren. Daher wird zu Beginn geprüft, welche Voraussetzungen die Kinder mitbringen (Erfahrung am Instrument/im Chor) und daran anknüpfend ein Plan für das Schuljahr entwickelt. Zwei zentrale Punkte sind die Arbeit an Keyboards und an der Stimme.
Insgesamt sollen die Kinder lernen, in der Klasse oder auch in kleinen Gruppen gemeinsam zu musizieren.
Ein weiterer, wichtiger Inhalt ist das Schreiben/Entwickeln von eigenen Stücken. Von der ersten Idee bis hin zum Arrangement und der Aufnahme wird aktiv erlebt, wie Musikstücke entstehen und produziert werden. Dabei werden natürlich auch Kenntnisse der digitalen Aufnahmetechnik und Audiobearbeitung vermittelt.
 
Ziele
Mindestens ein Mal im Schuljahr soll es einen Auftritt/ein Konzert geben, in dem der Kurs seine Ergebnisse der Schulöffentlichkeit präsentiert. So stehen auch die Themen „Lampenfieber“ und Präsentation von Ergebnissen im Fokus der Arbeit.

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